
Herr Frank Middeke
National Sales Director Joints
DePuy Orthopaedics
![]()
DePuy: Sie sind seit Februar 2011 für Gesamt-Deutschland in der größten Einheit von DePuy Orthopaedics zum nationalen Verkaufsdirektor befördert worden. Herzlichen Glückwunsch! Sind Sie ein gutes Beispiel dafür, dass DePuy interne Karrieren fördert?
Herr F. Middeke: Auf jeden Fall. Vor dieser neuen Aufgabe habe ich die letzten 3 Jahre als regionaler Verkaufsleiter im Bereich Wirbelsäulenchirurgie ein Gebiet von der Nordsee bis zum Bodensee mit acht Verkaufsgebieten verantwortet, die von je einem meiner Mitarbeiter betreut wurden. Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein spannender und rasant wachsender Bereich und im Team konnten wir gemeinsam tolle Erfolge erzielen.
DePuy: Und diese Erfahrung können Sie jetzt unmittelbar auf Ihre neue Aufgabe übertragen?
Herr F. Middeke: Ich denke ja und nein. Ich freue mich auf das neue, größere Team, von dem ich auch schon viele Kollegen kenne. Der Markt um Knie und Hüfte folgt anderen Gesetzen, er ist viel größer und etablierter und hier ist es eher ein Verteilungskampf als bei der Wirbelsäule. Insofern kann ich Gelerntes einbringen, und mich selber auch wieder weiter entwickeln und Neues dazu lernen.
DePuy: Wie nähern Sie sich dieser neuen Aufgabe?
Herr F. Middeke: Ich bin praktisch jeden Tag mit meinen Regionalverkaufsleitern und vielen anderen Kollegen im direkten Kontakt. So weiß ich immer, was im Markt gerade geschieht und kann selbst die Kollegen über alle wichtigen Dinge informieren, die außerhalb ihrer Bereiche passieren. Ich besuche regelmäßig gemeinsam mit Mitarbeitern die Kunden in den einzelnen Gebieten. Mehrmals im Jahr setzt sich das ganze Team zusammen, um Bilanz zu ziehen, die Strategie zu planen, über wichtige Kunden zu sprechen, Projekte abzustimmen – und um Erfolge zu feiern!
DePuy: Wie funktioniert die Teamführung?
Herr F. Middeke: Die Grundlage der Führung ist bei uns die faire und realistische Zieldefinition. Wir erstellen sie gemeinsam mit dem Mitarbeiter und berücksichtigen dabei die wirklichen Gegebenheiten – die Situation im Markt, Entwicklungen bei den wichtigen Kunden, die Erfahrung und die Möglichkeiten des Mitarbeiters. Weil wir dafür sorgen, dass die Ziele erreichbar sind und unsere Mitarbeiter sich sehr engagieren, werden sie auch meistens erreicht, oft auch übertroffen.
DePuy: Man kann also bei Ihnen eine ruhige Kugel schieben?
Herr F. Middeke: Ganz bestimmt nicht (lacht)! Wir sind ehrgeizig und leistungsorientiert. Wir wollen unsere Marktposition weiter ausbauen. Das erreichen wir aber nicht durch Druck, sondern durch wohlwollende Zusammenarbeit. Jeder Mitarbeiter erhält die Unterstützung, die er braucht – von seinen Kollegen, von mir und vom Unternehmen.
DePuy: Was tut das Unternehmen?
Herr F. Middeke: Es gibt uns hervorragende Produkte an die Hand. Die Entwicklungs-Pipeline ist voll, wir können regelmäßig mit Innovationen aufwarten, die der Markt haben will. Und das Unternehmen investiert überproportional in Ausbildung. Jeder Kollege im Außendienst durchläuft eine international anerkannte und zertifizierte BTEC Ausbildung. Das so vermittelte medizinische Wissen lässt die Kollegen in der Klinik zu Ansprechpartnern auf Augenhöhe werden. Und über das DePuy Institute wiederum werden die Ärzte und Pflegepersonal immer wieder auf neueste Techniken oder innovative Produkte geschult. Es macht schon stolz, zu sehen, wie viel Aufwand betrieben wird, dass den Patienten so eine größtmögliche Sicherheit mit unseren Produkten gegeben werden kann.
DePuy: Wie kamen Sie zu DePuy?
Herr F. Middeke: Ich bin gelernter Krankenpfleger, habe in mehreren Kliniken im OP gearbeitet und war schließlich für die OP-Leitung zuständig. In dieser Position habe ich mich intensiv mit Prozessoptimierung und Qualitätssicherung beschäftigt, auch in bundesweiten Gremien. Bei einem Vortrag, den ich im Jahr 2000 zu diesem Thema hielt, kam ich mit dem Management von DePuy in Kontakt.
DePuy: Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit?
Herr F. Middeke: Eigentlich alles. Denn ich liebe Bewegung und Abwechslung. Beides bekomme ich reichlich. Schon als OP-Pfleger fand ich die Endoprothetik besonders interessant. Es ist ein Gebiet, in dem man Patienten durch den operativen Eingriff große Lebensfreude wiedergeben kann. Der ständige, persönliche Umgang mit Kunden und Mitarbeitern ist eine Art Lebenselixier. Ich freue mich daran, dass ich meine Arbeit in sehr hohem Maße selbständig gestalten kann. Und ich bekomme beim täglichen Blick auf unsere Zahlen den großen Erfolg meines Teams bestätigt.
