Innerhalb der DePuy Gruppe stellt DePuy Orthopaedics, als weltweit führender Anbieter von orthopädischen Produkten, den größten Geschäftsbereich dar.
Seit über 100 Jahren verbessert DePuy Orthopaedics kontinuierlich den Standard in der orthopädischen Versorgung von Patienten durch innovative Produkte und Zusammenarbeit mit den Operateuren.
DePuy Orthopaedics entwickelt, produziert und vertreibt orthopädische Produkte in den Bereichen Hüfte, Knie und Implantatzubehör wie Knochenzement.
Als Bindeglied zwischen innovativer Forschung und chirurgischer Anwendung stellt DePuy Operateuren und ihren Teams bewährte Produkte und Techniken für Gelenkersatzoperationen an Knie und Hüfte zur Verfügung.
Fakten
Standort: Kirkel (Saarland)
Leitung: Volker Coy (General Manager DePuy Spine) und ein Geschäftsleitungsgremium
Produktportfolio
Fixed Bearing und Mobile Bearing Systeme für die Kniegelenks-Endoprothetik: Produkte für Primäreingriffe (uni-/bikondylär), Revisionseingriffe sowie Tumorsysteme
Zementierte und zementfreie Hüftgelenks-Endoprothesen für Primär- und Revisionseingriffe: Von Schäften über Pfannen und Köpfe bis zum Oberflächenersatz
Instrumente für Gelenkersatzoperationen (Möglichkeit der CAS-Unterstützung beim Einsetzen der Endoprothese, MIS-Fähigkeit)
Knochenzement und Zubehör
Biomaterialien
Allgemeine Informationen
2007 wurde in Deutschland 136.262 Patienten ein neues Kniegelenk implantiert. Im Jahr zuvor betrug die Zahl der Kniegelenk-Implantationen 125.322.1
2007 wurden 152.338 Personen in Deutschland neue Hüftgelenk-Endoprothesen eingesetzt. Im Jahr 2006 gab es 146.634 Erstimplantationen von Hüftgelenken.1
Die steigende Lebenserwartung in Deutschland und die damit einhergehende zunehmende Häufigkeit degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates sorgen für wachsenden Bedarf an Hüft- und Kniegelenkersatz.
Hüft-Endoprothesen können eingeteilt werden in:
Zementierte Endoprothesen: Die künstliche Pfanne im Becken und der Endoprothesenschaft im Oberschenkel werden mit Knochenzement verankert.
Zementfreie Endoprothesen: Die Hüftpfanne wie auch der Endoprothesenschaft werden direkt im Knochen verankert.
Hybrid-Endoprothesen: Die künstliche Pfanne wird zementfrei und der Endoprothesenschaft mit Knochenzement eingesetzt.
Knie-Endoprothesen können eingeteilt werden in:
Schlitten-Endoprothese (unikondylär): Einsetzung bei teilweiser Ausbreitung der Arthrose. Ein Nebeneffekt hierbei ist die Aufrichtung des Gelenks, das sich durch die Arthrose verändert hat.
Voll-Endoprothesen (bikondylär): Einsetzung erforderlich, wenn die Arthrose das gesamte Gelenk betrifft. Diese Endoprothesen existieren in zementfreier und zementierter Form.
Operationsindikationen (u. a.)
Abnutzung des Knorpelüberzuges (Arthrose)
Absterben von Knochengewebe (Aseptische Knochennekrose)
Chronische Polyarthritis
Knochenbrüche und Verrenkungen
Revisionen
Quelle:
Quelle: DePuy Orthopaedics Germany
Stand: Juni 2009
